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Licht am Ende des Tunnels

 

Gerade hatte Doreen ein Muttertags Geschenk von ihrer Tochter bekommen. Es war ein Brief, in dem sie schrieb wie es ihr geht. Lauras Gedanken und Gefühle berührten Doreen sehr, denn es waren freundliche Zeilen, was war geschehen?

Bisher kamen von ihrer Tochter Trauer, Wut, Zorn und Ablehnung, umgeben von Dunkelheit und finsteren Gedanken. Das anschauen und fühlen zu müssen war für Doreen sehr schwer, es machte sie hilflos und traurig, gleichzeitig wütend, weil sie nichts dagegen tun konnte.

Das war offensichtlich eine veränderte Laura, sie war auf dem Weg ins Licht. Sie schrieb von Gott und der Bibel und davon, dass nun alles besser werden könnte. Sie glaube an eine gute Zukunft, und an Gott, dass er ihr beistehen würde, ihre Krankheit mit den Schmerzen und Ängsten zu ertragen.  Wir sollten die Vergangenheit vergessen und nur in die Zukunft schauen und respektvoll und liebevoller miteinander umgehen.

Doreen war tief berührt, hatte das wirklich ihre Tochter geschrieben?

Laura hatte bisher Glauben, Gott und Kirche abgelehnt. Nun hatte sie sich auf den Weg gemacht zu entdecken, welche Kraft und Erleichterung man durch den Glauben an eine Höhere Macht erfahren konnte.  Doreen hoffte sehr, dass sie diesen Weg weitergehen würde. Sie wusste von sich, dass es der richtige und letztlich einzige Weg zum inneren Frieden war. 

Aufgewühlt und verwirrt versuchte Doreen ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen. Hatte ihre Tochter ihr verziehen? Konnte sie jetzt mit der Vergangenheit so umgehen, dass sie nicht jedes Mal abstürzte, wenn Erinnerungen bei ihr hoch kamen?

Aber was genau warf Laura ihrer Mutter vor? Doreen wusste es nicht, es würde wohl noch einige Zeit dauern, um dies zu ergründen.